Was ich weiss und kann.

Seit den 70-er Jahren beschäftige ich mich mit IT (Informations-Technologien, aber damals hiess alles ganz anders). Seit 1979 entwickle ich Mikroprozessor/Mikrocomputer-gestützte Systeme. Digitale Computer (für Signalverarbeitung) setzte ich erstmals um 1972 ein.

Wenn ich mich heute auch als Entwickler von dynamischen Websites bezeichne, so habe bin ich das erst seit relativ kurzer Zeit, denn in den letzten 10 Jahren (1996 bis 2006) beschäftigten mich Firmware-Systeme für Telekommunikation und Gebäude-Überwachung. Als "Firmware" bezeichnet man die fest gespeicherten Programme von Rechner, Peripheriegeräten aber auch Haushalt-Geräten wie Kochherde, Kaffeemaschinen und Toaster. Jedes Mikroprozessor-gesteuerte System braucht "Firmware". Solche Systeme bezeichnet man auch als "Embedded Systems", wenn es sich um in die Hardware eingebettete Systeme handelt. Fast alle frei stehenden Geräte, ob Küchenapparate, Messgeräte oder Industrieanlagen, sind heute über Firmware gesteuert. Die Bezeichnung Firmware soll hervorheben, dass es sich hier um ein dauernd - firm - installiertes Programm handelt, das nicht verändert wird.

Meine Erfahrungen aus vielen Arbeitgebieten, in denen ich mich schon getummelt habe, kommen mir bei der Entwicklung solcher Systeme entgegen. So habe ich Erfahrung unter anderem in SDH- und IP-basierenden Netzwerk-Ausrüstungen, Alarmanlagen, Laborautomation, Labor-Organisation, Bildbearbeitung, Messwerterfassung, Signalverarbeitung, schnelle Datenbanken.

Meine Spezialität ist die Programmierung in C/C++ auf Unix, Windows und Echtzeit-Systemen. Erfahrung habe ich mit vielen Script-Sprachen, SQL, Perl, Java. Seit 2003 befasse ich mich zusätzlich mit HTML, PHP und mySQL und der Programmierung von dynamischen, Datenbank-gestützten Web-Applikationen mit PHP.

Ich bin Freelancer: Sie können mich kurzfristig für kurze oder lange Zeit zur Projektmitarbeit mieten. Oder Sie können Ihre neue Website von mir entwickeln lassen.

Zurück durch die Jahrzehnte.

Die folgenden Zeilen, die meine verschieden Tätigkeiten kurz umreissen sollen, wecken in Ihnen vielleicht nostalgische Erinnerungen an teils längst verschwundene Firmen, Namen und Zeiten:

1988 - 1996: Ich unterrichtete IT-Professionals in C und C++ für UNIX-, MS-DOS- und Windows-Programmierung (im Ganzen mehr als 200 3- und 5-tägige Seminare) bei der Firma Digicomp. Kurse für den Einsatz von dbVista Netzwerk-Modell-Datenbanken gab ich privat und bei der Firma Qering.

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1985 - 1992: Netzwerk-Modell-Datenbank-Systeme basierend auf dbVista (Raima Inc. dbVista hiess später, vielleicht heute noch, Velocis) und dBase-kompatible Datenbank-Systeme basierend auf der CodeBase-Library (Sequiter Inc). Alle geschrieben in C und C++ unter Unix, QNX und MS-DOS.

Relationale Datenbanksysteme basierend auf MS-ACCESS (Laborautomation, Stellenvermittlung).

Bildverarbeitungs-Anwendungen in C..

1978 - 1986: Erster europäischer Vertreter für SORD Computer Systems (der (dazumal) berühmte, japanische Hersteller, der es wagen konnte, sich mit Apple zu messen, zumindest in Japan). Im Gegensatz zu Apple wurde SORD dann von Toshiba geschluckt und zu den ersten Toshiba-"Laptops" verdaut.

Viele Anwenderkurse und Programmentwicklungen für PIPS (Personal Information Processing System von SORD. PIPS war ein phantastisch vielseitiges spreadsheet-ähnliches Datenbanksystem, das schon um 1982 etwa so zu bedienen war, wie heute Excel. Das muss einfach gesagt sein, wenn auch Jahrzehnte zu spät).

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Entwicklung von Textprogrammen, Buchhaltungs-Programmen, Datenerfassungs-Programmen, Labordaten-Auswerte-Programmen und vielen weiteren Programmen in Assembler, Basic und C.


1973 - 1979: Exklusiv-Vertretung einiger US-Hersteller von bio-medizinischen und physikalisch-chemischen Messgeräten. Die wichtigste Linie war Nicolet Instruments, dazumal führender Hersteller von Signalprozessoren für Biomedizin, Physiologie und physikalische Chemie. Nicolet war der erste Hersteller eines digitalen Oszilloskopes, lange vor Hewlett-Packard oder Tektronix. Andere Linien waren Zeta Research (Plotter); CVI Colorado Video (Video/Computer-Interfaces, analoge Videosignal-Verarbeitung);SAC Scientific Associates Inc. (2D- und 3D-Digitizer, die mit einem Schall-Distantmesser arbeiteten); Optronics/Sorl (Digitale Scanner, Optik); LDC Laboratory Data Control (Analytische Messgeräte).

Vertretung der deutschen PSI (Software für Prozessleitsysteme und Produktionssteuerung). Neben Hochregallager-Projekten wurde in der Schweiz unter anderem auch ein aus mehreren DEC-Rechnern bestehendes Echtzeit-Messystem für die Stauseen der Maggiatal-Kraftwerke realisiert.

1964 - 1973: Zuerst bei der Kontron AG als Verkaufs-Ingenieur für wissenschaftliche Messgeräte (Beckman/Spinco, Nuclear-Chicago), und später Verkaufsleiter Europa von Infotronics Corp., Hersteller von Digitalisiereinrichtungen und Computer für analytische Messgeräte.

An dieser Stelle sollte vielleicht darauf hingewiesen werden, dass meine 1972 gegründete Firma Comptronix AG immer noch besteht ... Die ersten Bestellungen, die wir damals erhielten, waren aber keine Computer, sondern Mikro-Zentrifugier-Gläser und Gewebe-Homogenisatoren der Firma KONTES. Das waren einfachste Glasgeräte, die man beim Start des Aufschwunges der Gentechnologie, für den Aufschluss von Genmaterial aus Gewebeteilen brauchte.

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Details und Technologien der Entwicklungen für Firmware/Embedded Systems:

- Ausbildung und Coaching der C/C++-Programmierer innerhalb des Siemens SM1/4-Projektes.

- Im Projekt SM1/4: FC1/FC3 Format Converter. Programmierung und Test der Koppelfelder und der Protectionschaltung. C++.Intel 80188.Betriebssystem: RMOS3.

- Line-Integrator für Ulaf-Projekt. Unix-Demon-Programm für den Anschluss verschiedener Geräte an ein Leitsystem und Lizenzüberwachung mit codierten Schlüssel. HP-Unix, Sun Solaris, C/C++, HP OpenView, Unix-Scripts.

- FW-Systemarchitektur für SMA1K-Multiplexer für STM1-Signale (kompakter Add/Drop-Multiplexer und Terminal-Multiplexer für optische / elektrische Netzwerke). Programmierung und Test verschiedener Geräte-Varianten. Intel
80486. C++. Betriebssystem: pSOS.

- Herstellung und Unterhalt von Codier-Richtlinien und verschiedener Produktionsumgebungen für SMA1K unter PVCS und Migration nach ClearCase.

- Prototyp für die Boot-Software eines Ethernet-Zusatzgerätes für SMA1K. Motorola MPC860T PowerQUICC. Ohne Betriebssystem. C, Assembler.

- Wartung und Änderung des Bootprogrammes für SMA1K.

- Kommunikationsprotokolle: OSI-Stack: CCITT-Normen Q:811/Q.812 und G.784 sowie TCP/IP.

- Implementation OSI-Stack-Treiber IEEE 802.3 und HDLC / Integration des Stacks in die SW des SMA1K / HW-Workarounds / Performanceverbesserung / Messtechnik.

- Programme für das GER-Tunneling des OSI-Protokolls über ein TCP/IP-Netz (RFC 1701 und RFC 1702).

- Verschiedene Hilfsprogramme für Unterhalt, Test und Entwicklung in C/C++ (Microsoft, GNU) und Perl.

- Studie FW-Architektur eines Multiservice-Netzelementes (MSI-Flatpack) für SDH, SONET und Giga-Ethernet mit RPR-Protokoll.

- FW-Architektur, Entwurf und Realisierung der Firmware für das Novum MP3-Projekt (wireless, lowcost security system) für Siemens Building Technologies (unter Einbezug der "QP"-Programmier-Technik).

- FW-Architektur, Entwurf und Realisierung der Firmware für das STMI-2 Projekt. Dies ist eine für EWSD-Anlagen abgespeckte Version des weiter oben erwähnten SMA1K-SDH-Multiplexers. Die Besonderheit war hier, dass aus Kostengründen die Applikations-Software aus dem alten Projekt praktisch unverändert übernommen werden musste, obschon das neue System auf einem PowerQuicc-Prozessor unter einem Siemens-eigenen Betriebssytem (Cosmos) läuft, also ein Port von dem 80486/pSOS-System gemacht werden musste.

Verwendete Abkürzungen und Begriffe:

  • Embedded system. Wörtlich: eingebettetes System. Man meint damit ein Mikroprozessor-gesteuertes System, wobei der Mikroprozessor dem Bediener/Benützer vollkommen verborgen ist. Der Prozessor lädt sich, sobald er Strom erhält, das benötigte Programm (die sogenannte Firmware) selbst. Moderne Automobile enthalten Dutzende von unsichtbaren, eingebetten Systemen, Toaster vielleicht nur eines.
  • IP Internet Protocol.
  • Netzwerk-Modell-Datenbank. Diese hat nichts mit einem Computer-Netzwerk und schon gar nichts mit dem Internet zu tun. Im Gegensatz zu einer relationalen Datenbank sind bei einer Netzwerk-Modell-Datenbank die Beziehungen unter den Daten über Zeiger fest verknüpft. Dadurch wird der Lesezugriff auf gespeicherte Daten viel schneller als mit relationalen Datenbanken (eines der bekanntesten Systeme, die auf dbVista beruhen, ist das ClearCase-System von Rational).
  • SDH Synchronuos Digital Hierarchy. Zusammen mit dem amerikanischen SONET ist SDH ein Standard für den Transport von Daten über Leitungen, die schneller sind als 155 MHz.
  • SM1/4, SMA1K, MSI: Siemens- Multiplexer-Modelle für optische Netztwerke.
  • FC1/FC3: Siemens Konverter für die Umwandlung von proprietären Signalformaten in Standard-Formate.

 


©2002 Peter Rohner zum Seitenanfang
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