Begriffe, die im Zusammenhang mit 'Internet-Zugang' häufig auftauchen
Die Begriffs-"Definitionen" dieser Seite erheben keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit. Sie sollen Lesern dienen, die sich mit der Anschaffung eines Internet-Anschlusses befassen. Es ist mir bewusst, dass diese Zeilen kaum von jemandem gelesen werden, der noch keinen Internet-Anschluss hat... Ich rechne jedoch damit, dass der Interessent an einer öffentlichen Internet-Station sitzen könnte. Oder, dass er von jemandem beraten wird, der froh ist, wenn er eine Begriffs-Erklärung findet, die im Kontext eines geplanten, physischen Internet-Anschlusses gegeben wird.
ADSL, ADSL-Modem
Asymmetrical Digital Subscriber Line: Asymmetrische, digitale Mietleitung.
Ein ADSL-Modem überträgt auf der normalen Telefonleitung die Impulse
von und zum Computer mit einer sehr hohen Frequenz. Dadurch stören
sich normale Gespräche und Computerdaten, die gleichzeitig den Telefondraht
benützen, nicht. Auch die Stellung der Gabel des Telefonapparates beeinflusst
den Kontakt zwischen Computer und ISP nicht. Die Computerdaten werden
beim Senden in einem hochfrequenten Band den normalen Gesprächsfrequenzen
überlagert. Der Unterschied zwischen der Gesprächsfrequenz und der
für Daten benützten Frequenz ist so gross, dass derenTrennung auf der
Empfängerseite relativ leicht ist. Diese Signalverarbeitung ist natürlich
an beiden Enden der ADSL-Leitung nötig: Beim Computer und beim Telephonvermittler,
in der Schweiz die Swisscom. Nur die Swisscom verfügt über die Einrichtung
um die beiden, auf dem selben Telefondraht ankommenden Kanäle zu trennen:
Zum Einen den Datenstrom dem ISP weiter zu leiten, zum Anderen das
Gesprächssignal
dem konventionellen Telefon-Teilnehmer zu zuführen. Diese Aufspaltung
in zwei physische Leitungen ist auch der Grund, weshalb es eine spezielle
„Aufschaltung“ für die Telefonnummer des zukünftigen ADSL-Benützers
bei der Swisscom braucht.
Zur Zeit werden so viele ADSL-Anschlüsse verlangt, dass die Swisscom
mit Aufschaltungen nicht mehr nachkommt. Darum gibt es eine lange Wartezeit
für einen ADSL-Anschluss.
Computer-seitig braucht es ein ADSL-Modem, einen Splitter/Filter (wird
dem ADSL-Modem mitgeliefert) und die Aufschaltung der spezifischen Telephonnummer
durch die Swisscom. Am einfachsten ist es, mit der Anmeldung beim ISP
gleich das empfohlene Modem zu bestellen. Der ISP wird auch die Aufschaltung
bei der Swisscom beantragen und dem Kunden mitteilen, wann die ADSL-Mietleitung
eingerichtet sein wird.
Es gibt auch ADSL-Modems für ISDN-Leitungen. Für niedrige Transferraten
ist dies aber schon fast doppelt gemoppelt. Eine solche Einrichtung sollte
nur von einem konzessionierten Elektriker installiert werden.
Wer braucht ADSL ?
o Kleine Handelsunternehmen und KMU-Betriebe welche übers Internet kommunizieren
(E-Mail, News, Transaktionen, Instant Messaging, Online Banking, Broker, ...)
o Berufliche Dauerbenützer
o Gamer (Online-Spieler)
o Chatter (Plauderi)
o Private mit hoher Internetnutzung
o Alle Anwender, die hohe Durchsatzraten brauchen (Multimedia, Streaming-Video,
-TV, -Radio)
Noch nicht alle Telephonanschlüsse der Schweiz scheinen ADSL-tauglich
zu sein. Vor einer Bestellung kann die Tauglichkeit über enteradsl.ch/dt/tools/ADSLchecker.asp
getestet werden.
Analog-Modem
Das Modem, wie es seit Jahren als externen Zusatz oder auch eingebaut im Rechner Anwendung findet. Solche Modems übermitteln heute Daten mit 56 Tausend Bits pro Sekunde (56kbps) oder weniger. Schon vor über 25 Jahren hat man solche Modems verwendet, damals mit einer Geschwindigkeit von 300 bps. Den Begriff „Analog-Modem“ verwendet man heute hauptsächlich, um ein Modem für die normale Sprach-Telefonleitung von einem ISDN-Modem, ADSL-Modem oder Kabel-TV-Modem zu unterscheiden.
Anmeldung
Für ADSL muss man sich bei einem ISP anmelden. Für ein Kabelmodem muss
man sich bei einem ISP anmelden, der Kabel-TV-Anschluss unterstützt,
oder direkt bei der Cablecom anmelden. Für den Zugang zum Internet
über das Analog-Modem braucht es à priori
auch
eine Anmeldung
bei einem
Provider,
oft aber nur, wenn man mehr Dienste beansprucht, als nur im Internet
zu surfen (Homepage, mehrere E-Mail-Konti usw.). Um nur zu surfen, braucht
es bei einigen Anwender gar keine Anmeldung, sondern man kann direkt
ins Internet gehen (siehe Einwahlnummer).
ADSL-On-Line-Beispiel: http://www.green.ch/fastadsl/webwolf/
Anschluss über Kabel-TV, Analog-Modem oder ADSL?
Zuerst die Kurzfassung der wichtigsten Unterschiede:
Analog-Modem: Langsamer Seitenaufbau, gratis Zugang möglich, billig im
Betrieb (bei Gratis-Provider, aber Telefontaxen fallen an), sofort
an Telefonstecker anschliessbar.
ADSL-Modem: Schneller Seitenaufbau, monatliches Fixum, keine Telefontaxen,
lange Wartezeit auf Aufschaltung, am Telefonstecker anschliessbar.
Kabel-TV-Modem: Schneller Seitenaufbau, monatliches Fixum, keine Telefontaxen,
fast sofort lieferbar und aufschaltbar, Kabel-TV mit Datenkanal muss
installiert sein.
Nun die längere Fassung:
Einmal installiert, ist das ADSL-Modem eine bequeme und schnelle Art
im Internet zu surfen. Es können keine teuren Telefonrechnungen entstehen.
Es kann überall installiert werden, wo ein Telefonanschluss existiert.
ADSL von keiner anderen Telefonnummer aus verwendet werden, als von derjenigen,
für die es installiert wurde.
Wahrscheinlich der unproblematischste und schnellste Anschluss geschieht
mit dem Kabel-TV-Modem: Cablecom anrufen und installieren (lassen). Man
erhält so schnell eine schnelle Leitung, der einen nicht beim Telefonieren
stört und auch keine Telefontaxen kostet. Allerdings ist er nur möglich,
wenn die Cablecom-Dose im Haus drei Steckbuchsen aufweist. Die drei Anschlüsse
sind: TV, Radio und Daten. Für das Kabelmodem wird der Stecker „Data“
benützt. Gleichzeitiger TV- und Radioempfang werden vom angeschlossenen
Computer nicht gestört. swisscable.ch schreibt zum Kabelmodem:
„Ob PC oder Mac, der Anschluss des Kabelmodems an den Computer ist in
jedem Fall spielend einfach zu bewerkstelligen. Ungeachtet des vorhandenen
Betriebsystems. Das Kabelmodem verfügt nämlich sowohl über einen Netzwerk-
als auch einen USB-Anschluss. Der Anwender kann somit frei darüber entscheiden,
welchen Anschlusstyp er verwenden möchte. Als besonders anwenderfreundlich
erweist sich die USB-Anschlussmethode. Der PC registriert automatisch,
wenn das Kabelmodem neu zugeschaltet wird. Ist auch die Software installiert,
kann ohne weitere Konfigurationsprozedur im Handumdrehen der schnelle
Internet-Spass beginnen. Der Netzwerkanschluss eröffnet seinerseits den
Anschluss des Kabelmodems an ein lokales Netzwerk. Mit der Zwischenschaltung
eines Routers – der auch als Firewall nützliche Dienste leistet – können
gleich mehrere Computer gleichzeitig und unabhängig via Kabelmodem aufs
Internet zugreifen. Diese Möglichkeit ist besonders für Unternehmen und
Schulen äusserst praktisch und betriebssicher. Je nach Wahl des Routers
lässt sich sogar der unerwünschte Zugriff auf bestimmte Internetseiten
zuverlässigen sperren.“
Einen Sofort-Anschluss kann man auch bewerkstelligen, wenn man ein Modem
schon im Computer eingebaut hat. In aller Regel ist das eingebaute (oder
eingesteckte) Modem ein 56kbps Analog-Modem. Allenfalls muss man noch
ein Verbindungskabel vom Modem zur Telefonsteckdose beschaffen und ziemlich
sicher einen Adapter (Übergangsstecker), der sich nach der vorhandenen
Telefoninstallation richtet. Dann noch Betriebssystem und Browser-Software
konfigurieren und schon kann man über einen Gratis-ISP im Internet arbeiten.
Eine solchen Einrichtung ist auch transportabel, man kann von jedem Telefon
aus, auch im Ausland (richtige Adapter!), über einen Gratis-ISP auf das
Internet gelangen.
Die noch längere Fassung ist diese Dia-Show hier.
Empfehlungen: Ich empfehle für Senioren, selbst wenn sie die Anschlussleistungen
bei weitem nicht ausnützen, entweder ADSL oder Kabelmodem (Cablecom).
Grund: Mit beiden Systemen fallen keine Telefongebühren an, auch
wenn man vergisst, die Verbindung zu unterbrechen. Bei beiden Systemen
bleibt
das Telefon normal benützbar.
Wegen der langen Aufschaltdauer kann man ADSL nicht kurzfristig installieren.
Deshalb: Zuerst über ein eingebautes Modem arbeiten, während man
auf die ADSL-Aufschaltung wartet.
Benützer, Benützerkennung
Man sagt auch Benützernamen, User, User Name etc. Es ist dies diejenige
Bezeichnung, unter der mich der Rechner des ISP kennt und auch ein Konto
für mich unterhält. Das kann mein ausgeschriebener Name sein, eine Abkürzung
davon oder ein Phantasienamen.
Für den Zugang zu Gratis-Provider über ein 56kbps-Analog-Modem gibt es
feste Benützerkennungen. Eine gute Übersicht über solche Gratis-Provider
gibt es bei tiptom.
Computer-Ausgänge (Interfaces) zu Modems
Wenn eine (noch unbenutzte) USB -Schnittstelle am Computer vorhanden
ist, und ein externes Modem mit USB-Schnittstelle erhältlich ist, kauft
man dieses und kann auf das Lesen des Restes dieses Absatzes verzichten,
sollte aber den Abschnitt USB lesen.
Jeder Computer hat verschiedene Ausgänge. Wenn wir im Zusammenhang mit
Internet-Anschluss von Ausgängen reden, meinen wir diejenigen, über die
eine serielle Datenkommunikation stattfinden kann. Es sind dies die seriellen
Schnittstellen vom Typ COMx, wobei x eine Zahl ist, die vom Computersystem
abhängig, aber meist 0 oder 1, ist. Die USB-Schnittstelle kann ebenfalls
für die Datenkommunikation verwendet werden, wie auch eine Infrarot-Schnittstelle.
Bei der Bestellung
eines Modems muss auf Vieles geachtet werden:
Soll ein internes (eines zum Einbauen in den Computer), oder ein externes
( in einem separaten Gehäuse) gekauft werden? Interne sind günstiger,
müssen
aber eingebaut werden, was einen Einfluss auf die Gerätegarantie haben
kann. Für jemanden, der noch nie einen Computer aufgeschraubt hat, kommt
ein interner Zusatz nicht in Frage. Externe Modems brauchen eine eigene
Stromversorgung, wenn sie an einer
der COM-Schnittstellen angeschlossen werde. Bei der Bestellung abklären,
ob eine Stromversorgung auch wirklich inbegriffen ist.
Entscheidet man sich für ein externes Modem wäre es vorteilhaft, es könnte
am USB-Stecker angeschlossen werden, denn dieser versorgt das Modem mit
Strom und eine separate Stromversorgung für das Modem entfällt üblicherweise.
Es gibt USB 1.1 und USB 2.0-Anschlüsse. USB 2.0 ist um ein
Vielfaches schneller als USB 1.1.
Vor einer Bestellung eines externen Modems für den Anschluss an USB,
egal welcher Art, muss zuerst abklären, ob überhaupt noch eine freie
USB-Schnittstelle zur Vefügung steht. Vor einem Anschluss an USB 2.0
sollte man auch abklären, ob man sich damit nicht den Weg für eine
Anwendung verbaut, die dringend ein sehr schnelles,
externes
Gerät benötigt (Streaming DVD oder CD schreiben, zum Beispiel).
Vor der Bestellung eines einbaubaren (PCI-Modul) oder einsteckbaren
(PC-Bus-Karte) Modems, muss mans abklären, ob noch genügend
PCI-Steckplätze frei
sind.
Alle diese Abklärungen sind besonders gewissenhaft durchzuführen,
wenn es sich beim Computer um einen preisgünstigen Notebook
handelt, der
in Art und Anzahl von Schnittstellen beschränkt ist. Für Notebooks
sind
Modems (analog und ISDN) direkt als Einsteck-Module für die PC-Bus-Schnittstelle
erhältlich und sind oft schon standardmässig eingebaut.
Domain, Domainname, Domäne
Ein Domainname kann entweder ein Ländercode (country code Top Level Domain / ccTLD), zum Beispiel .ch für die Schweiz, oder ein sogenannter „generischer" Code (generic Top Level Domain / gTLD), zum Beispiel .com, org. , .net, .info , .biz und so weiter sein. Die Site www.sbb.ch ist also vom Typ ccTLD, weil die Site in der Domäne .ch beheimatet ist. www.cnn.com dagegen ist vom Typ gTLD, weil dies eine Adresse in der Top Level Domain .com ist.
Einwahlnummer
Dies ist eine Telephonnummer, die man das Modem anwählen lässt, um eine Verbindung mit dem Rechner des Providers herzustellen. Einwahlnummern sind nur für Analog-Modems gültig (ADSL und Kabel-TV-Modems stellen die Verbindung anders her als über eine Einwahl). Eine schöne Sammlung von Einwahlnummern, Benutzerkennung und Passworte für einige Gratis-Provider und viele weitere Hinweise über die Gratis-Benützung des Internets gibt es bei tiptom.
Die elektronische Post war in der Anfangszeit die häufigste Anwendung
auf dem Internet. Man braucht dazu ein „E-Mail-Konto“ bei einem Provider,
was üblicherweise mit Kosten verbunden ist. Ein solches Konto wird
eingerichtet, wenn man sich beim Provider für ein Abonnement anmeldet.
Es gibt aber auch Gratis-E-Mail-Dienste, wie Hotmail, gmx oder Yahoo!.
Ein E-Mail besteht aus einem „Header“ und dem nachfolgenden Textteil.
Der Header ist so quasi das elektronische Couvert des Briefes. Unter
anderem enthält der
Header
die
Empfängeradresse. E-Mail-Programme (Outlook, Outlook-Express, IncrediMail,
Eudora etc.) erfragen vom Absender vor dem Versand des Briefes mit einem
Dialog diejenigen Daten, die im Header enthalten sein müssen. Diese Programme
verbinden
dann den
Text und die Header-Daten derart, dass den für den E-Mail-Verkehr gültigen
Protokollen genüge getan wird. Dem E-Mail-Programm kann man auch mitteilen,
welche Fotos, Glückwunschkarten oder andere
Dokumente
man
als Anhang
zur E-Mail
ebenfalls
mitsenden will.
Die E-Mail-Adresse besteht aus einer individuell wählbaren, persönlichen
Identifikation und dem Domänennamen des E-Mail-Dienstleisters. Die beiden
Teile sind immer über den Klammeraffen @ mit einander verknüpft. Beispiel:
peter@yahoo.com (eine zwar mögliche, aber eher unwahrscheinliche Adresse,
da sicher sehr viele Peter sich ihre E-Mail-Adresse bei Yahoo! haben
reservieren lassen, aber der individuelle Teil der Adresse innerhalb
des Dienstleisters eindeutig sein muss). Der Klammeraffe steht
im Englischen für 'at'. Man liest die obige Adresse also "peter at yahoo.com"
oder deutsch "peter bei yahoo.com": peter hat ein E-Mail-Konto bei yahoo.com.
Firewall
Jeder PC hat eine sogenannte IP-Nummer. Kennt jemand diese Nummer, kann
er über sie direkt in den Computer gelangen, wenn diese an einem Netzwerk,
also auch am Internet, angeschlossen ist. Es ist quasi die Internet-Adresse
des Surfers. Ein geschickter Programmierer kann, wie ein Einbrecher,
über diese Nummer in den Computer eindringen und dort Schaden anrichten.
Er kann auch den geknackten Computer dazu benützen andernorts Schaden
anzurichten, sich dieser Art tarnend.
Um dies zu verhindern, schützt man einen Rechner mit einem Firewall
gegen fremdes Eindringen. Bei grösseren Anlagen
sind Firewalls Hardware-Einrichtungen.
Private schützen ihre Anlage meist mit einem Firewall-Programm, also
softwaremässig. Der Firewall verbietet jedem anderen Rechner den Zutritt
zum eigenen PC, ausser
man habe
dem anderen Rechner den Zutritt ausdrücklich gestattet.
Homepage
Als „Home“ oder „Homepage“ bezeichnet man die erste Seite, die Begrüssungsseite,
einer Site. Bei Privaten ist dies oft auch die einzige Seite im Internet.
Häufig wird der Begriff auch an Stelle von „Site“ verwendet, worunter
man eine ganze Sammlung, oft bis zu Tausenden, von Internetseiten versteht,
die alle eine gemeinsame URL haben.
Host
Domänen-Name (Top Level Domain / TLD), dem eine IP-Adresse zugeordnet ist. Dies trifft auf alle EDV-Systeme (Server) zu, die (durch eine permanente oder intermittierende Verbindung, direkt oder durch das Fernsprechnetz) an das Internet angeschlossen sind.
Internet
Net=Netz, also bedeutet Internet „zwischen den Netzen“ oder Verbindungsglied zwischen den Netzen. Es war gedacht als Verbindung von den vielen Computernetzwerken, die sich in den achziger Jahren bildeten. Um diese Netze mit einander zu verbinden, brauchte es eine Vereinbarung, wie sich der Verbindungsaufbau zwischen zwei Rechnern abspielen soll. Eine solche Beschreibung eines Datenverkehrs nennt man „Protokoll“. Unser Protokoll taufte man Internet-Protokoll, kurz IP. In der Umgangssprache werden Internet und World Wide Web heute als Synonyme verwendet, was eigentlich falsch ist.
IP-Adresse
IP steht für 'Internet-Protokoll'. Die IP-Adresse ist ist eine nur einmal vorkommende, von einem Internet-Gremium vergebene Nummer, die ein bestimmtes Gerät (Server, PC, Router etc.) im Netz eindeutig identifiziert. Wenn zwei Geräte sich gegenseitig identifiziert haben, tauschen sie Daten, mittels einem 'TCP-Protokoll' genannten Ablaufs, miteinander aus. Deshalb redet man oft vom TCP/IP-Protokoll, wenn man über die häufigste Art von Datenaustausch über das Internet redet. Jeder Teilnehmer im Internet ist durch seine IP-Adresse definiert.
ISP Internet Service Provider
Mit einem Heimcomputer und einem geeigneten Betriebssystem (Linux, Windows
2000/NT) und einem teuren Vertrag mit dem Schweizerischen Internet-Ableger
Switch und einer teuren Mietleitung dorthin, könnten wir selbst als Private
direkt am Internet angeschlossen sein. Wir würden dann zum Club gehören.
Wir bräuchten keinen ISP mehr, aber sehr viel Zeit und sehr viel Wissen,
um die Verbindung mit den anderen Clubmitgliedern – sprich Server oder
Hosts im Internet – am Leben erhalten zu können. Der Wissens-, Zeit-
und Geldaufwand
dafür ist für Private zu hoch. Es gibt Organisationen, die diese Einrichtungen
besitzen und die erforderlichen Arbeiten für uns durchführen, teilweise
sogar gratis. Diese Dienstleister nennt man „Internet Service Provider“,
ISP.
Ein ISP ermöglicht es uns, aus dem Internet elektronisch Daten zu beziehen
oder über das Internet Daten zu versenden. Je mehr Rechenleistung der
ISP installiert hat, und über je mehr superschnelle Datenleitungen er
verfügt, desto weniger lang wird der Surfer auf den Seitenaufbau warten
müssen und desto seltener werden Unterbrüche sein. Um so teurer wird
die Sache für den Provider natürlich auch.
Es gibt Versuche, die Leistungen von ISP miteinander zu vergleichen.
Ein Vergleichsbeispiel für ADSL ist zu finden bei: http://www.comparis.ch/telecom/de/isp/adsl.asp?cmpsessid
Letztlich sind aber immer nur die eigene Erfahrungen wirklich massgebend.
Ein bei Vergleichen schlecht abschneidender ISP kann zwei Wochen später
vielleicht gerade seine neuesten Investitionen in Betrieb nehmen und
würde dann
viel besser abschneiden als ein früherer Vergleich zeigte.
Wenn man das Abonnement nur viertel- oder halbjährlich abschliesst, zahlt
man wohl ein bisschen mehr als bei 1- bis 2-jährigen Abschlüssen. Aber
man kann dann auch schneller den ISP wechseln, wenn dieser von irgendwelchen
Entwicklungen, die sich negativ auf seine Leistungsfähigkeit auswirken,
überrascht wird, und man dadurch unter langsamen und unzuverlässigen
Zugriffen leidet. Das Wechseln des ISP ist leicht, ausser man hat eine
Kabel-TV-Modem-Anschluss, dort ist der ISP letztendlich immer die Cablecom,
respektive swissonline.
In neuen Computer ist normalerweise schon ein 56kbsp-Modem eingebaut.
Mit diesem Modem und einem geeigneten Kabel bis zur Telefonbuchse, kann
man ohne weitere Umstände über einen Gratis-ISP zum Internet gelangen.
Hier ist Link zu Informationen über Gratis-Zugang zum Internet: http://www.tiptom.ch/gratis/
Bei einem Gratis-Provider ist nur die Einwahl gratis. Man muss also nur
für den Zugang zum Internet nichts bezahlen. Telefonspesen, basierend
auf einem gültigen Tarif und der Surf-Dauer, fallen auf jeden Fall an.
Man achte darauf, dass der Gratis-ISP auch mit einer Telefongesellschaft
arbeitet, die einen günstigen Telefontarif verrechnet. Man sollte die
Verbindung jeweils auch sofort wieder unterbrechen, wenn man die gewünschten
Informationen im Internet gefunden hat. Sonst kann es eine gesalzene
Telefon-Rechnung absetzen. Mit einem transportablen Rechner und einem
eingebauten Modem kann man jeden Gratis-ISP von jedem Telefonanschluss
aus erreichen.
Beim Anschluss über ADSL- oder Kabel-TV ist dies anders: Es fallen keine
Gebühren für die Leitungsbenützung an. Man kann also den ganzen Tag mit
dem Internet verbunden sein. Man bezahlt dem ISP lediglich ein monatliches
Fixum, dessen Höhe von der Geschwindigkeit abhängt, mit der man Daten
empfangen und senden kann. Den ISP kann man mit einem ADSL- oder Kabel-TV-Modem
nur von einem fixen Ort aus erreichen.
Obschon man über das 56kbps-Modem gratis surfen kann, gibt es etliche
Leute, die sich einen Provider auswählen, bei dem man gegen einen kleinen,
monatlichen Betrag mehrere E-Mail-Addressen und einen grösseren Speicherbereich
für eine eigene Homepage erhält. Beides, E-Mail-Adressen und Speicher
für Homepages kann man auch gratis kriegen. Aber dann kann man sich vor
Werbung und Spam-Mail kaum mehr retten. Es gibt übrigens auch schon Firmen,
die aus ihrem Betrieb keine E-Mail mehr an gewisse Gratis-E-Mail-Server
hinauslassen, die sich einen schlechten Ruf wegen Spamming zugezogen
haben.
Link
Unter Link versteht man eine direkt aus einem Dokument heraus zugreifbare URL (=Internet-Adresse). Im Dokument sind solche Links immer irgendwie hervorgehoben, mit einer anderen Farbe oder durch Unterstreichung. Bewegt man den Cursorpfeil über ein Link, so verändert der Cursor seine Form, zum Beispiel von Pfeil zu einem Zeigefinger-Händchen. Ein Doppelklick mit der Maus auf einem Link öffnet automatisch den Browser und auch die entsprechende Seite, vorausgesetzt eine Verbindung zum Internet besteht schon.
Kabel-TV-Modem
Ein Kabel-TV-Modem wird nicht an der Telefonleitung angeschlossen, wie
die andere Modems. Es wird an der gleichen Steckdose angeschlossen,
wie der Fernsehapparat.
Jedoch nicht jede Kabel-TV-Steckdose eignet sich für den Anschluss eines
Kabel-TV-Modems. Man muss sich bei Cablecom zuerst genau erkundigen,
ob sich die eigene Steckdose für den Anschluss eignet. Als Faustregel
gilt: Wenn diese Steckdose 3 Buchsen aufweist (Radio, TV, Data), kann
man ein Kabel-TV-Modem anschliessen. Bevor man Anschaffungen für einen
Anschluss tätigt, muss man sich aber trotzdem immer bei Cablecom
erkundigen, ob der Anschluss tatsächlich funktionsbereit
ist.
Modems
Vor etlichen Jahren kannte man nur den Begriff Modem. Heute kann es sich
bei einem „Modem“ um ein ADSL-Modem, ADSL-ISDN-Modem, Kabel-TV-Modem,
ISDN-Modem oder 56-kbps-Modem (auch: Analog-Modem) handeln, um nur die
allergebräuchlichsten zu nennen. Jeder Computer-Anschluss an das Telefonnetz
geschieht über ein Modem von geeigneter Art. Ein externes Modem wird
an einem Computer-Ausgang angeschlossen, entweder an dem seriellen
Interface oder
an der
USB-Schnittstelle.
Ein 56-kbps-Modem ist heute in den meisten Desktop-Computer und Notebooks
schon eingebaut. Andernfalls kann man ein solches Modem als externer
oder interner Zusatz günstig erwerben. Von einem 56-kbps-Modem
aus kann man ein Modemkabel bis zur Telefonsteckdose ziehen und kann
sofort einen Kontakt mit dem Internet herstellen. Man nennt diese Modems
heute auch „Analog-Modem“, um sie von ADSL-, Kabel-TV- oder ISDN-Modems
zu unterscheiden.
Ein ISDN-Modem ist das Modem, das der Benützer eines ISDN-NT2a/b-Anschlusses
braucht. Normalerweise kann man das im Computer eingebaute Analog-Modem
nicht für ISDN-Anschlüsse verwenden.
Ein ADSL-Modem wird gebraucht, um einem Computer-Ausgang auf die Telefon-Steckdose
zu bringen. An der Telefonsteckdose braucht es einen sogenannten Splitter,
der an Stelle des Telefons in die Telefondose eingesteckt wird. Der Splitter
hat zwei Anschlüsse: Einen für das alte Telefon und einen für das neue
ADSL-Modem. Der Splitter sorgt dafür, dass Computer und Telefon die gemeinsame
Leitung gleichzeitig verwenden können.
Ein ADSL-ISDN-Modem wird gebraucht, um den Computer-Ausgang auf die Telefon-Steckdose
zu bringen. Wenn Sie eine ISDN-Telefoneinrichtung und ADSL gleichzeitig
verwenden wollen, lassen Sie sich von einem konzessionierten Fachmann
beraten.
Ein Kabel-TV-Modem wird gebraucht, um den Computer-Ausgang auf die Datensteckdose
des Kabel-TV-Anschlusses zu bringen. Wenn der Kabel-TV-Anschluss nur
2 Steckbuchsen hat, kann er nicht für Internet verwendet werden.
Modemkabel
Ein Modem muss über Kabel mit der Anschlussbuchse des Telefons oder Kabel-TV-Anschlusses
verbunden werden. Dieses Kabel gehört normalerweise nicht zum Lieferumfang
des Modems – und wenn es dazu gehört, passt es normalerweise nicht. Es
muss sorgfältig ausgesucht werden. Ein Ausnahme hievon ist das Kabel-TV-Modem:
Das mitgelieferte Kabel passt immer in die Datensteckbuchse, weshalb
der Internet-Anschluss über Kabel-TV auch so leicht ist.
Das Modem muss auch über ein weiteres Kabel mit dem Computer verbunden
werden, wenn es nicht direkt in den Computer eingebaut oder eingesteckt
ist. Dieses Kabel muss zum Lieferumfang des Modems gehören, und passt
immer, wenn das korrekte Modem bestellt und geliefert wurde.
Passwörter
Für den Verbindungsaufbau zum ISP braucht es einen Benutzernamen und ein Passwort. Das Passwort ist, wie der PIN-Code der Bankomat-Karte, an einem geheimen Ort aufzubewaren.
Preise
Überschlagsmässig kann man mit folgenden Anschaffungskosten und wiederkehrenden Kosten (in Franken) für die einzelnen Installationen rechnen:
| Verbindungsart | Erstes Jahr | Hardware | Total 1.Jahr | 2.Jahr monatlich |
| ADSL | 850-1000 | 250-500 | 1050-1500 | ca.60 |
| Kabel-TV | 12 x 40 | 0 | 480 | ca. 40 |
| Analog (56K) | Telefonspesen | 0-150 | 0-150 | Telefonspesen |
SSL: Secure Socket Layer
Das SSL-Protokoll wurde von der Firma Netscape für die verschlüsselte Datenübertragung in TCP/IP-Netzwerken entwickelt. Es gewährleistet beispielsweise bei verschlüsselten Online-Kreditkartengeschäften oder beim Zugriff mittels Abonnement auf geschützte Informationen eine sichere Datenübertragung.
Server
Ein Computer auf dem viele Websites untergebracht sind. Oft auch Host genannt.
Ein 'gesicherter Server' oder 'Sicherer Server'
arbeitet mit dem SSL-Protokoll.
Spam Mail, Spamming
Als Spam-Mail bezeichnet man E-Mails, die einem unaufgefordert zugesandt
werden und auch von unerwünschtem Inhalt sind, schlimmer als die Massenwerbung
im richtigen Briefkasten. Es gibt aber bei der E-Mail keinen Kleber
„Bitte
keine
Werbung“. Gratis-E-Mail-Adressen
sind besonders vom Spamming betroffen, da die Adressen nur gratis sein
können, weil sie der Mail-Provider an Dritte verkauft. Es macht keinen
Sinn einem Spammer mit einer wütenden Antwort zu begegnen: Entweder ist
der Absender gefälscht, dann erreicht ihn die Antwort nicht, oder der
Absender ist echt, dann sieht er aus der Antwort, dass diese E-Mail-Adresse
tatsächlich existiert und der Briefkasten sogar geleert wird. Er wird,
aufgrund der Antwort, diese Adresse nicht etwa streichen sondern nur
noch häufiger spammen.
Zwei Ratschläge für den E-Mail-Benützer:
1. E-Mails mit verdächtigem oder eigenartigem Absender oder verlockendem
Betreff sofort und ohne anzusehen löschen (ja nicht auf 'Öffnen' klicken).
2. Auf gar keinen Fall auf
irgendeinem Link im Text klicken, wenn man den Absender nicht genau kennt.
Und ganz besonders dann nicht, wenn der Text suggeriert,
man solle auf den Link klicken, um das E-Mail zu löschen oder um dem
Absender mitzuteilen, dass seine Post unerwünscht sei.
Nur Ignorieren hilft, vielleicht, einen Spammer von weiteren Zuschriften
abzuhalten.
Telefon-Steckdose
Die Steckdose ist in der Schweiz ein besonderes Kapitel. In unseren Mauern
sind eingebettet entweder die alten, dicken, 4-Pol-Steckdosen oder die
neueren, etwas kleineren Buchsen für die rechteckigen, nur in der Schweiz
gängigen Stecker TT83/TT87. Die Geräte selbst aber haben immer die mittlerweile
zum Gerätestandards gewordenen RJ11- oder RJ45 Buchsen. RJ11-Stecker/Kabel
haben 4 Drähte und die etwas breiteren RJ45-Stecker/Kabel
haben 8 Drähte. Wir haben es im Extremfall
mit Männchen und Weibchen aus 4 Steckerarten zu tun. Die gelieferten,
respektive gekauften Kabel können 1:1 verdrahtet sein oder „invertiert“.
Kompatibilitätsprobleme vom Computer bis zur Telefon-Buchse sind also
vorprogrammiert.
Um einen Anschluss durchzuführen, braucht man einen Adapter in der Wandsteckdose,
sodass man neu zwei Apparate anschliessen kann: das alte Telefon
und das neue Modem.
ADSL-Modem-Anschluss. Zum
ADSL-Modem muss ein Splitter mitgeliefert werden, und dieser hat im Wesentlichen
zwei Eingänge und einen Ausgang. Einer der Eingänge ist für den rechteckigen
Telefonstecker des Telefons und der zweite Eingang ist eine RJ11-Buchse
für das Modem-Kabel. Der Ausgang des Splitters ist ein rechteckiger Stecker,
der in die Telefon-Wandbuchse gesteckt wird.
56-kbps-Modem-Anschluss. Hier braucht man ein RJ11-Kabel vom Modem zur
Telefonsteckdose. Der RJ11-Stecker wird aber nicht in die Buchse passen.
Man braucht einen Übergangsstecker von RJ11 zum rechteckigen Stecker
oder zum noch klobigeren, alten 4-Pol-Stecker.
Unterstützung
Wenn man keine Computer-technische Erfahrung hat, kriegt man einen Computer
schwerlich und den Internet-Anschluss wahrscheinlich gar nie zum Laufen.
Man sollte sich einen neuen Computer vom Lieferanten einrichten und vorführen
lassen. Das kostet natürlich. Hier sind einige Zahlen, wie hoch solche
Dienstleistungen veranschlagt werden müssen.
Computer einrichten 80.-
Modem installieren 80.-
Internet-Konfiguration, analog 120.-
Internet-Konfiguration, ISDN 160.-
E-Mail einrichten, pro Adresse 40.-
Stundenansatz Arbeit 160.-
Stundenansatz Reise 100.-
Wegentschädigung pro Km -.80
Kostenvoranschlag 175.-
Lässt man einen Fachmann zu sich nach Hause kommen, um die Einrichtung
vorzunehmen, muss man also mit Fr.300.- bis 500.- rechnen, ohne das benötigte
Material.
Hier ist ein Angebot für die Unterstützung beim Internet-Anschluss zu Festpreisen.
URL, URI
URL: Unified Resource Locator. „Finder der vereinigten Mittel“.Heute
weder auf deutsch noch englisch mehr so richtig verständlich.
URI: „Unified Resource Identifier“. Die Adresse, wo eine Reihe von Resourcen,
Mittel, gelagert sind. Mit der Resource ist eine Datei, heute öfter eine
Website, gemeint. Die Adresse wird durch den Rattenschwanz gebildet,
den wir durch Schrägstriche getrennt schreiben müssen, um an eben diese
Datei oder Internetseite heran zu kommen. Meist ist dies etwas wie:
http://www.matisse.net/files/glossary.html
Es gibt aber auch andere Ausprägungen von URI, resp. URL:
telnet://well.sf.ca.us
news:new.newusers.questions
USB
USB ist ein standardisiertes Interface, d.h. ein Stecker,
für den Anschluss von Peripheriegeräten. Ein externes Modem wird entweder
an der seriellen Schnittstelle angeschlossen oder an der USB-Schnittstelle.
USB hat gegenüber der seriellen Schnittstelle den Vorteil, dass das Peripheriegerät
über den Stecker auch Strom aus dem Rechner beziehen kann, also keinen
eigenen 220V-Netzanschluss braucht.
Es gibt die Ausführungen USB 1.0, USB 1.1 und USB 2.0. USB
2.0 ist ein Vielfaches schneller als USB 1.1.
Vorsicht: Wenn das Peripheriegerät (in unserem Fall das Modem)
zu viel Strom zieht, wird die Funktion des ganzen Systems beeinträchtigt.
In einem solchen Fall sollte man sich ein USB-Hub mit separater Stromversorgung
besorgen und alle Peripheriegeräte an diesem Hub anschliessen.
Verbindungsaufbau
Der Verbindungsaufbau, darunter verstehen wir hier den Kontakt zum ISP,
kann manuell oder automatisch erfolgen. Man kann konfigurieren, dass
beim Start des Internet-Explorers oder beim Start des E-Mail-Programmes
die Verbindung mit dem Internet selbsttätig aufgebaut wird. Man kann
die Konfiguration aber auch so wählen, und das sollte der Normalfall
sein, dass es immer einen Eingriff des Bedieners braucht, um eine Verbindung
herzustellen.
Beim Verbindungsaufbau wählt der Computer über das Modem den Rechner
des ISP an, teilt ihm den Benützernamen mit und übergibt ihm das Passwort
für den Zutritt. Darauf verbindet der Rechner des ISP unsere Datenleitung
mit derjenigen des Internet und wir können über diese Leitungen Millionen
von Computer in aller Welt anwählen.
Verbindungskonfiguration
Eine Verbindung zu einem ISP muss „konfiguriert“ werden. Es müssen bestimmte
Parameter eingestellt werden. Diese hängen zuerst einmal von der Art
des verwendeten Modems ab, dann von den Anforderungen des ISP, des Betriebssystems
etc.
Man stellt die Konfiguration entweder über die Systemsteuerung Internetoptionen/Verbindungen
ein oder im Internet Explorer über Extras/Internetoptionen/Verbindungen.
Virenschutz
Computer-Viren sind über das Internet nicht direkt übertragbar. Trotzdem muss
man unbedingt ein Virenschutz-Programm einrichten, das den Rechner periodisch
nach Viren absucht und entfernt. Das Virenschutzprogramm muss auch periodisch
(alle 1-2 Monate) mit den Eigenschaften der neuesten Viren updated werden.
Dies ist deswegen nötig, weil Viren in Dateien enthalten sein können,
die wir vom Internet herunterladen oder die wir als Anhang zu E-Mails
bekommen. Oft werden diese Vorgänge getarnt durchgeführt, besonders wenn
ein Firewall fehlt, sodass wir gar nicht merken, dass wir eine Datei
herunterladen oder einen gefährlichen Anhang öffnen.
Website, Site
Unter einer Website, kurz Site, verstehen wir die Gesamtheit der Dokumente, die den Internet-Benutzern/-Benutzerinnen auf einem Server zur Verfügung gestellt werden. Eine Website ist über ihre URL erreichbar.
WWW, World Wide Web
Welt-weites Netz. Eine über die ganze Welt verstreute, unheimlich grosse Anzahl von Dokumenten. Auf diese kann mit einer Reihen von Protokollen (Gopher, FTP, HTTP,telnet, USENET, WAIS usw.) zugegriffen werden. Heute versteht man aber darunter die Gesamtheit aller „Hypertext Servers“ oder „Web Server“ , also derjenigen Server, die Dokumente als Hypertext darstellen und auf die über das HTTP-Protokoll zugegriffen wird. http basiert auf dem Internet-Protokoll, was wahrscheinlich der Grund ist, weshalb WWW und Internet heute als begrifflich austauschbar erscheinen.
