Internet-Browser-Lehrgang

Begleittext zum interaktiven Internet-Lehrgang für Senioren und andere Anfänger

 

Mit einem Hinweis auf diesen Lehrgang können Sie Ihren Eltern, Grosseltern, Bekannten und Arbeitskollegen einen Dienst für's Leben erweisen, denn sie lernen dabei endlich die interessanten Aspekte des Internets kennen!

Dieser Lehrgang ist für wirklich blutige Anfänger gedacht: Für Leute, die bisher nie mit einem Computer gearbeitet haben, auch solche aus Ihrem Bekanntenkreis. Die wichtigste Zielgruppe für dieses Tutorial sind neu einsteigende Senioren. Neulinge haben natürlich keine Chance, überhaupt auf diesen Lehrgang zu stossen und brauchen die Hilfe einer Person ihres Vertrauens, eines erfahreneren Computerbenützers, der sie auf diesen Lehrgang aufmerksam macht und ihn für den Neuling startet. Die Vertrauensperson muss erklären können, wie Computer und Browser gestartet und wieder verlassen werden, sodass der Schützling nach dem Lehrgang diese Handlungen selbstständig vornehmen kann.

Der erfahrene Computerbenützer hat drei Möglichkeiten, den Lehrgang für den "Schüler" zu starten:

  • Er schreibt dem Schüler die genauen Handgriffe (möglichst nur Tasten-Eingaben, möglichst keine Mausbewegungen) auf.
  • Er navigiert zur Startseite des Lehrganges und lässt dann den "Schüler" weiter arbeiten.
  • Er stellt den Computer des Schülers über Autostart und Browser-Optionen so ein, dass er nach dem Einschalten des Rechners gleich den Browser startet und auf die Startseite des Lehrgangs wechselt. Wenn der Lehrgänger dann die Handgriffe des Navigierens im Internet beherrscht, können diese Einstellungen wieder rückgängig gemacht werden, sodass der Browser mit der bevorzugten Portalseite startet.
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Cookies müssen für den Lehrgang erlaubt sein. Sie sind vollkommen passiv und dienen nur zum Speichern von Session-Variablen.

Das Browser-Fenster muss für den Lehrgang maximiert sein. Ich teste den Lehrgang unter IE 6.1 und Netscape 7.0. Auf anderen Browser oder früheren Browser-Versionen erwarte ich Probleme mit der Darstellung.

Die Taskleiste muss fixiert, das heisst dauernd sichtbar sein.

Ich erwarte, dass der "Schüler" oder die "Schülerin" nach der Lektion 8 (Menü-Bedienung) in der Lage sein sollte, die Vorgänge des Ausschaltens und Neustartens des Rechners zu verstehen, sodass sie oder er dies von Lektion 8 an selbst tun könnte. Das Tutorial beschreibt diese Vorgänge nicht, da sie zu Installations-spezifisch sind.

Ich mache hier den hoffentlich nicht zu vermessenen Versuch, Leute ohne Computer-Vorkenntnisse so weit zu bringen, dass sie das Internet zu ihrem Vorteil nutzen können. Das Ziel ist erreicht, wenn der Lehrgang-Absolvent Informationen aus dem Internet suchen und abrufen kann, die ihm dann weiter helfen, seine Kenntnisse zu vertiefen.
Ein Anfängerin weiss möglicherweise, was eine Computer-Maus ist, aber sie kann damit nicht arbeiten. Sie weiss, was eine Tastatur ist, könnte höchst wahrscheinlich auch damit arbeiten, aber sie kennt natürlich die versteckten Funktionen hinter den einzelnen Spezial-Tasten oder gar den Tastenkombinationen nicht. Sie weiss, was Fenster sind, aber den Bezug von einem richtigen Fenster zu einem Bildschirm-Fenster herzustellen, fällt ihr begreiflicherweise schwer, denn: Wo ist der Fenstergriff?

Ich habe ein bisschen im Internet herum gegoogelt, aber ich habe kein Tutorial gefunden, das konsequent für den vollkommen Ahnungslosen konzipiert ist, wie dieses hier. Da ich bis jetzt noch nie der Erste war mit der Realisation einer Idee, nehme ich an, dass ich einfach nicht intensiv genug gesucht habe. Selbst wenn es Vergleichbares gäbe, hoffe ich aber, dass meine Arbeit vielen Senioren und Leuten, die "den Computer" bisher links liegen gelassen haben, das Zurechtfinden im Internet beibringt und bei ihnen Erfolgserlebnisse auslöst.

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Der Lehrgang beginnt nicht mit einer Begrüssung, sondern ohne Vorrede gleich mit den ersten vier Lektionen, alle auf der gleichen Seite untergebracht. Sie betreffen Bildschirm-Rollen, Mausbewegungen, Mausklicks und Links. Erst dann kommt die Begrüssungsseite, gefolgt von einer Seite mit Begriffen. Ich empfehle die Seite über Internet-Begriffe einmal durch zu lesen, aber sich nicht zusehr damit auseinander zu setzen (ich bin auch gar nicht sicher, ob diese Seite überhaupt nötig ist). Mit Lektion 5 fängt dann der Kurs so richtig an, wenn man beginnt, mit echten, neu erzeugten Fenster interaktiv zu arbeiten. Das ganze Tutorial ist übrigens interaktiv angelegt und besteht hauptsächlich aus praktischen Übungen. Ein Motto des Kurses ist: Lieber zuerst eine praktische Übung durchführen und dann erklären, was geschehen ist, als umgekehrt.

Da Tastaturen weder einheitlich belegt, noch einheitlich beschriftet sind, bitte ich Sie, Ihrem Schützling die wichtigsten Tasten zu zeigen:

ENTER, ESC, ALT, AltGr, STRG, CTRL, TAB, SPACE, PageUp, PageDown, Cursorblock.

Bitte zeigen Sie ihm gelegentlich auch, wie man mit AltGr das Zeichen @ zaubern und man mit Rückstelltaste und Delete-Taste Zeichen löschen kann. Wenn Sie ihm dann noch erklären können, was es mit Schreibweisen wie 'ALT+SPACE' für eine Bewandtnis hat, wäre das ganz grossartig (ich habe es auch nicht gewusst, bevor ich dieses Tutorial geschrieben habe: ALT+SPACE öffnet das Systemmenü. Aber darum geht es mir natürlich nicht, sondern darum, dass man manchmal gewisse Tasten gedrückt halten muss, während man die nächste(n) anschlägt).

Ja, und wenn wir jetzt schon bei der Tastatur sind - aber dies ist sicherlich erst gegen Ende des Lehrganges nötig - könnten Sie Ihrem Schützling auch noch erklären, wie grosse Ö, Ä, È, À usw. zustande kommen?

Ich werde viele Hindernisse, denen Anfänger begegnen, trotz gutem Willen nicht erkennen. Andererseits werde ich auf Dingen herumreiten, die die meisten "Schüler" schon fast begriffen haben werden, bevor ich sie benannt habe. Ich wäre froh, wenn Sie mich mit dem Rückmeldeformular am Ende jeder Seite oder per E-Mail auf solche Unzulänglichkeiten hinweisen würden. Das Rückmeldeformular ist anonymisiert, wird in einer Datenbank abgespeichert und betrifft jeweils spezifisch diejenige Seite, von der aus es abgesandt wird. Die Bewertung mit Noten von 1 (schlechteste) bis 5 (beste) kann man auch auf jeder Seite vornehmen.

Eine besondere Schwierigkeit bei der Gestaltung dieses Lehrganges ist, dass ich nicht weiss, was der Teilnehmer auf seinem Bildschirm genau sieht. Denn die Darstellung des Tutorials auf seinem Bildschirm wird garantiert anders sein als auf meinem. Dieser Umstand macht das Schreiben dieses Lehrganges natürlich schwierig, denn der Lehrgang behandelt Dinge, die sich auf dem Bildschirm sichtbar abspielen. Was ich schreibe und austeste, wird beim "Schüler" anders aussehen, während er den Lehrplan durch arbeitet.
Dies ist mit ein Grund, weshalb ich auf das Einblenden von Bildschirm-Kopien verzichte. Ich werde versuchen, Effekte interaktiv zu erzeugen um dann dem Teilnehmer Hilfen für die Interpretation des Geschehenen oder des neu Sichtbaren anzubieten. Rückmeldungen, wie diese Versuche ankommen, empfange ich besonders gerne, wenn sie höflich abgefasst sind: Peter Rohner.

Also bitte, schleppen Sie Ihre Bekannten nun an den Bildschirm!


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